Medien und Barrierefreiheit
Focus on strengths of people with disabilities
Language creates reality. Language shapes images in the mind.
Phrases like “bound to a wheelchair,” “deaf-mute,” or “suffering from” create negative images about people with disabilities. As a result, disabled people are often perceived as sufferers, as victims whose difficult fate must be overcome, or as heroes. Their ordinary humanity usually fades into the background. Existing expertise and know-how in this context is also overlooked.
However, the strengths of people with disabilities should be given priority. The Federal Chancellery supports this project, among other things, with its “Media & Accessibility” information interface.
The information interface supports the networking and exchange of information from and with organizations for people with disabilities and their experts, media professionals, journalists and administrative units (e.g. media and press offices in ministries, state administrations and so on). The information interface provides interested media professionals and interest groups with information and/or contacts if necessary and, if necessary, provides advice. The information interface is not a complaint center.
The information interface was set up as a result of the working group to develop a recommendation on the representation of people with disabilities in the media (measure 101 in the National Disability Action Plan 2012-2020).
The “Media and Accessibility” information point
Email: [email protected]
Notes
Stärken von Menschen mit Behinderungen in den Vordergrund stellen Sprache schafft Wirklichkeit. Sprache prägt Bilder im Kopf. Durch Formulierungen wie "an den Rollstuhl gefesselt", "taubstumm" oder "leidet an" werden negative Bilder über Menschen mit Behinderung geschaffen. Dadurch werden behinderte Menschen häufig als Leidende, als Opfer, deren schweres Schicksal überwunden werden muss oder auch als Helden wahrgenommen. Ihr gewöhnliches Menschsein rückt somit meist in den Hintergrund. In diesem Zusammenhang vorhandene Expertise undKnow-howwird ebenso übersehen. Dabei sollen aber die Stärken von Menschen mit Behinderungen in den Vordergrund gestellt werden. Das Bundeskanzleramt unterstützt dieses Vorhaben unter anderem mit seiner Info-Schnittstelle "Medien & Barrierefreiheit". Die Info-Schnittstelle unterstützt die Vernetzung und den Informationsaustausch von und mit Behindertenorganisationen und ihren Expertinnen und Experten, Medienschaffenden, Journalistinnen und Journalisten und Verwaltungseinheiten (zum Beispiel Medien- und Pressestellen in Ministerien, Landesverwaltungen und so weiter). Die Info-Schnittstelle stellt interessierten Medienschaffenden und Interessensvertretungen bei Bedarf Information und/oder Kontakte zur Verfügung und vermittelt allenfalls Beratung. Die Info-Schnittstelle ist keine Beschwerdestelle. Die Info-Schnittstelle wurde eingerichtet als ein Ergebnis der Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung einer Empfehlung zur Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien (Maßnahme 101 im Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020). Die Infostelle "Medien und Barrierefreiheit" E-Mail:[email protected]